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Guatemala& El Salvador

Ich freue ich mich des Lebens, denn ich bemerke, wie sich mein spanisch Wortschatz  langsam mehr und mehr erweitert und ich die ersten einfachen Gespraeche fuehren kann, wenn auch mit vielen Kramatikfehlern. Aber die Sprache erleichtert es mir sehr, Kontakt mit den Menschen auf zu nehmen. Zum Beispiel kann ich jetzt diesen Maisbauern fragen(Bild unten), was er hinten in seiner Spritze drin hat, er meint es sei Glysophat aber bis jetzt habe er noch keine Gesundheitschaeden davongetragen. Aber Monsanto moegen die Bauern hier auch nicht, zumindest die mit denen ich gesprochen habe.

Auf den Feldern hier, wird viel von Hand gearbeitet, die Maissamen werden von Hand gesteckt, zum Teil an Stellen, dagegen sind steile Apfelanbaugebiete von Suedtirol Flachland. Unkraut wird entweder mit der Rueckenspritze oder der Hacke entfernt. Maehdrescher habe ich bis her noch nicht gesehen. Der Mais wird in Saecke geerntet und auf Pickups geladen, die unter der Last fast zusammenbrechen und im Gegensatz zu uns, wo der ganze Mais in Biogasanlagen landet, ist er hier Grundnahrungsmittel fuer die Menschen. Im intensieveren Anbaugebiet, im Flachland wird der Samen in Furchen gesteckt und mit einem Flutungsbewaesserungssystem bewaessert (Wasser wird geleitet/gestaut).

Im schmalen Tal direkt nach der Mexikogrenze in Guatemala, werden Caffejungpflanzen gezogen.(bild unten)

Im Gegensatz zu den Backpackreisenden sehe ich die fuer mich interessanten Dinge zwischen den gesellschaftliche anerkannten Sehenswuerdigkeiten und Staedten viel intensiever. Ich kann stehen bleiben und mit den Menschen sprechen und mir die Dinge genau anschauen, wie wird hier gelebt, wie gearbeitet, was gibt es hier fuer Pflanzen...dass macht das Reisen erst richtig interessant.

Waehrend ich in der Anfangszeit oft in Hostels uebernachtet, zelte ich mittlerweile sehr viel. Dies hat damit zu tun, das es in den laendlichen Gebieten keine Hostels gibt und mein Geld wird auch gespart (schwaebisch halt). Es ist wirklich immer spannend, Morgens los zu radelt und man weiss noch nicht, wo man am Abend schlafen wird, es ist immer eine Ueberraschung wo man landet. Wenn die Sonne sich gegen Westen senkt, halte ich Ausschau nach freudig mir zuwinkenden Menschen, die einen Plazt zum Zelten haben. Und bisher hatte ich nie Probleme einen Schlafplatz zu finden, die Familien nehmen mich herzlich auf und sind sehr interessiert, vorallem die Kinder. Und ich muss sagen, Kinder waren mir bis her die besten Spanischlehrer, mit ihnen ist vieles unkomplizierter und einfacher.

Wenn man bei einheimischen Zeltet, fuehlt man sich wirklich sicher, wie ein Kuecken unter den Fittichen der Henne, wo man beschuetzt und behuetet ist und meisst wird man sogar noch mit Lebensmitteln verkoestigt. 

Bis her bin ich ca 2500 Kilometer von Cancun ueber Palenque, San Cristobal, Comitan, In Guatemala dann ueber Huehuetenago, Sacapulas, Panajachel und San Pedro am Lago de Atitlan, Escuintla nach La Libertad in El Salvador geradelt.

In La Libertad, als ich vorgestern, erschoepft und vergnuegt vor einem Baecker in ein suesses Stueckchen beissen wollte, hat mich Ein Radsportbegeisteter aufgegabelt und mit in seine Luxushuette, direkt am Pazifikstrand geschlaeppt, wo ich umsorgt werde, wie im Hotel.

Ich wuerde ja gerne noch mehr schreiben, doch jetzt habe ich leider keine Zeit, ich gehe jetzt noch eine Runde im Pool schwimmen, danach werde ich in der Haengematte eine Kokosnuss ausschluerfen und mich ausruhen.

Gruesse vom Luki

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U
Hey Luki, grad hat mir Laura einen Hinweis auf deinen Blog geschickt. da musste ich natürlich sofort nachschauen. Ich bin begeistert und hoffe, dass da noch mehr kommt. Eins interessiet mich noch: bei deinen ersten Bildern stehst du auf einer Plantage, die Bäume kaum grösser als du, aber mit riesigen grünen Früchten dran. Was ist das und sind die Schwarzwaldtauglich?<br /> Gruss Uwe
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L
Papayas, leider noch nicht schwarzwaldtauglich, vielleicht in ein paar Jahrzehnten
M
Hi Lukas, Andrea hat mir heute deinen Blog gezeigt und Feli und ich haben ihn gerade nochmals gelesen. Wir finden Du solltest ein Buch schreiben - Du schreibst so schön von Deinen Erfahrungen, die wirklich toll sind. wir sind schon ganz neidisch:) Wir freuen uns noch mehr von Dir zu hören und wünschen Dir allzeit eine schöne Reise mit vielen intensiven und spirituellen Begegnungen. Moni
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